'Heißer' Kontakt mit den Bürgern

Ein dramatisches Ereignis war anfangs das Hauptthema beim Familiennachmittag der SPD am Prinzenpark. Als sie Hilferufe aus dem kleinen Weiher hören, denken alle erst an einen Kinderscherz. Dann die Erkenntnis: Da ist ein erwachsener Mann in Schwierigkeiten. Franz Trinkl, Karlsfeld SPD-Vorsitzender, zögert nicht, springt in voller Montur ins Wasser und hilft dem verzweifelten Mann ans Ufer. „Er hat sich am Fuß verletzt und ist in Panik geraten“, so Annemarie Eckardt, die ebenfalls geistesgegenwärtig ins Wasser geht und Trinkls Handy ins Trockene holt. Mit vielen Pflastern und viel Zuwendung stabilisierte sich der dankbare Mann wieder.

Eigentlich war es zu heiß an diesem Sonntag, Sackhüpfen entfiel natürlich. Aber einige Neubürger suchten das Gespräch mit der SPD. Jugendreferentin Venera Sansone konnte die Sorgen der jungen Eltern verstehen, wie sie um Kindergarten und Krippenplätze kämpfen müssen. „Aber ich konnte auch deutlich machen, welche überdurchschnittliche Anstrengungen wir hier in Karlsfeld für die Kinder aufbringen.“ Fehlende Parkplätze, keine Einkaufsmöglichkeiten, herumliegender Müll am Seegelände waren weitere Kritikpunkte.

„Alle, mit denen ich gesprochen habe, wohnen insgesamt sehr gerne dort. Einige haben Karlsfeld und sogar den Gemeinderat gelobt. Dabei ist mir aufgefallen, dass die jüngeren Neuzugezogenen die Entwicklung Karlsfelds (also mehr Wohnungsbau) eher stark positiv sehen, im Vergleich zu manch alt eingesessenen Karlsfeldern. Die Leute, die da waren, hatten großes Interesse an der Gemeindepolitik“, freute sich die Fraktionsvorsitzende Hiltraud-Schmidt-Kroll.